Wurmbefall

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lieselottevdp
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Wurmbefall

Beitrag von lieselottevdp » 10. Apr 2018, 21:51

Hallo zusammen,
irgendwie reißen bei mir die Katastrophen nicht ab. Nachdem unsere Zahnfee, die alle 2 Wochen zum Zähne korrigieren in der letzten Woche 30g abgenommen hat, habe ich natürlich von der Tierärztin gleich die Köttel untersuchen lassen. Der Verdacht hat sich leider bestätigt, nicht nur sie, sondern auch alle andern 5 (obwohl in getrennten Käfigen 4/2) haben Würmer, die jetzt alle behandelt werden müssen. Laut Tierärztin darf ich brav alle Etagen täglich reinigen, dass sie nicht die wurmstichigen Köttel wieder zu sich nehmen, die Buddeletage allerdings erst, wenn die Wurmkur erst mal durch ist. Alle Degus haben, bis auf unsere Zahnfee Lieselchen, ein ordentliches Gewicht (zwischen 230 und 280g), Lieselchen nur noch 170g. Die versuche ich mit RodiCare, Möhrenbrei etc. zu päppeln und wiege sie auch täglich. Seit sie heute kurzfristig Cortison bekam, hat sie auch wieder Lust zu fressen, Brei rührt sie aber immer noch nicht an (den sie aber nach den Zahnkorrekturen immer mit Macht eingefordert hat). Habt ihr noch Tipps für mich, die ich berücksichtigen kann? Ich habe meinen kompletten angebrochenen Futterbestand von H... weggeworfen (da darf ich gar nicht auf den Geldbeutel schauen, aber das ist zweitrangig.) und alles was an Frischkräutern etc. noch da war. Wer hat so was schon mal "durchgemacht". Was habe ich falsch gemacht oder nicht berücksichtigt?? *aaahhh*
Danke für eure Hilfen!!!
lieselottevdp

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Re: Wurmbefall

Beitrag von lieselottevdp » 14. Apr 2018, 14:17

Hallo zusammen,
hier ein kurzes Update und schade, dass mir keiner von euch irgendwelche Tipps geben konnte:
Alle bekommen das Wurmmittel, die Verabreichung ist mehr als schwierig. Bisher konnte ich Medikamente immer gut in Möhrenbrei oder RodiCare verstecken, keine Chance, wird nicht genommen. Zur Zeit schaffe ich es "ab und zu" indem ich irgendeine Nussart mit einem Rouladenspiess "perforiere", Mittel drauf, 1 Stunde warte bis es eingezogen ist, dann wird es zumindest erst mal genommen. Der Trick mit Erbsenflocken, Erbsenringen und sogar Reispops funkioniert auch nicht mehr. Bei unserem Lieselchen, mit ihren mittlerweile 165g, komme ich damit nur so weit, dass sie nicht weiter an Gewicht verliert. Ob das Wurmmittel anschlägt, weiß ich erst nach der Kur, die am 30.04. abgeschlossen ist. Dann heißt es entgültig auch die Buddelkisten räumen, desinfizieren etc. Da wir im Moment auch ein 7-Wochen-Eichhörnchen aufziehen, tierisch aufpassen müssen, dass das nicht auch noch Würmer bekommt und das sowieso äußerst heikel alles ist und nicht klar ist, ob wir es durchbekommen (die Nächte sind irgendwie nur noch kurz ~_~ ), bin ich für jeden Tipp dankbar. Irgendwann hat man ja mal wirklich ein Brett vor dem Kopf und sieht das naheliegende nicht mehr. Hat wirklich niemand Erfahrung von euch davon? Ich kann doch nicht die Erste sein!? :@
Vorab schon mal Danke!
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Re: Wurmbefall

Beitrag von Maravilla » 14. Apr 2018, 14:37

Hallo,

von einem Wurmbefall bei Degus habe ich bisher, soweit ich mich erinnere, noch nicht gelesen. Deswegen kann ich dir da auch nichts sagen. Ich vermute, den meisten anderen wird es ähnlich ergehen. Es ist also keine böse Absicht, dass keine Antworten kommen, sondern das schlichte Fehlen von Erfahrungen.
Ist denn überhaupt bekannt, um welche Würmer es gehen soll und wurde eine Vermutung hinsichtlich der Herkunft aufgestellt?
Im Leitsymptomebuch findet man nur das: Nematodenbefall. Aber das wird deine Tierärztin vermutlich kennen. Laut diesem Buch betrifft das Problem aber nur Meerschweinchen.
Die spezielle Suche nach Nematoden beim Degu ergab dann noch diesen Fund. Aber auch hier heißt es letztlich, dass Saugwürmer, Bandwürmer und Fadenwürmer beim Degu als Heimtier keine Rolle spielen.

Wie sicher ist sich die Tierärztin hinsichtlich ihrer Diagnose?

Gute Besserung
Marlén

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Re: Wurmbefall

Beitrag von SaScha » 14. Apr 2018, 16:22

Hallo Lieselotte (stimmt der Name so :) ? ),

wie erklärt der TA denn den Unterschied zwischen der Notwendigkeit täglich die Etagen – aber erst zu Behandlungsende die Buddeletage zu reinigen? Das macht für mich jetzt so auf Anhieb keinen Sinn (Schlauchsteh?).

Wir hatten bisher noch keine Probleme mit Würmern – was aber nicht heißt , dass wir keine haben.
Ich hoffe mal, es schreiben Dir noch „Wurmbehandlungserfahrene“ – aber weil bisher noch wenig kam (Marlens Antwort eben erst beim Reinkopieren gesehen) ..... vielleicht hilft Dir das Folgende auch schon ein wenig um ein paar Sachen einzuordnen und selber weiterzuforschen.

Lehrbücher bringen für Degus hier auf Anhieb nicht so viel Weisheit – hier geht man frohgemut davon aus, dass es das in der Degu-Heimtierhaltung nicht so gibt (https://books.google.de/books?id=MmpbMU ... gu&f=false).
Also bleibt nur ein Blick auf andere Tiere bzw. die Menschen, die Ableitung von Problemen wie Giardien und die eigenen Gedanken oder die schlauer Köpfe vor einem.
(Hervorragend um einen Anfang zu finden bei vielen Themen, bei denen es beim Degu noch wenig gibt ist diese Seite: http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit ... /wuermer/ .
Und zum Thema natürliche Entwurmung – Prophylaxe durch Kräuter/Medipflanzenfütterung, was zT auf der Kaninchenseite inzwischen schon als konkrete Empfehlung aufgeführt ist hier: http://forum.degupedia.de/viewtopic.php ... 3e5f56f7e .
Ich persönlich würde dort anfangen und ein weiter stöbern. Denn diese natürlichen Ansätze sind sehr interessant – scheinen auch erfolgreich zu sein. Und belasten, behutsam eingesetzt, die Tiere weit weniger als die Keule! )

Grundsätzlich zu: „Warum??“
Es wird ähnlich sein wie bei Giardien: Sehr gesunde Degus mit intaktem Immunsystem bekommen in der Regel keinen Wurmbefall - bzw: realistischer scheint mir -> die vorhandenen Würmer vermehren sich nicht wesentlich und machen so keine Probleme.

Du hast also sehr wahscheinlich gar nichts falsch gemacht in punkto Hygiene (Milben bekommt bei uns normalen Haltern auch keiner weil er ungenügend putzt, sondern reisen gerne in der Futtertüte – wenngleich üble Verhältnisse hier natürlich so etwas begünstigen. Aber ganz anderes Thema.
Dein Lieselchen ist angeschlagen – und dann haben sich die Würmer eben entsprechend vermehrt, die vermumtlich davor schon fröhlich mit-lebten. Das wäre jetzt mein Ansatz/Idee.

Die Tiere stecken sich meist beim Fressen von mit Wurmeiern verseuchten Futter (Wildpflanzen oder gekauftes Gemüse) oder bei der Körperpflege an. Ist ein Tier einmal infiziert, so infiziert es sich ständig neu durch Kotfressen.

Würmer ernähren sich im Verdauungssystem vom Nahrungsbrei, deshalb kann es bei betroffenen Tieren bei einem starken Befall zu Nährstoffmängeln und Abmagerung kommen.
Weitere Symptome sind Verdauungsproblemen und ein angeschlagenes Allgemeinbefinden. Und eben: viele zeigen keine Symptome. (Sidestep: ich weiß jetzt nicht WAS Dein Lieselchen hat – dieser durch Würmer verursachte Nährstoffmangel kann natürlich auch eine Ursache für weitere Erkrankungen und auch entmineralisierte Zähne sein. Oft ein Teufelskreis.

Aber dies alles ist meiner Meinung nach KEIN Grund in Wurm- oder Giardienhysterie auszubrechen. Denn es wird nie herauszufinden sein, was Henne und was Ei ist! Und jede Wurmbehandlung mit starken Mitteln schadet der Darmflora und dem Allgemeinbefinden und kann schon gleich wieder den Grundstein für das nächste Problem legen. Man sollte sich bei symptomlosen Tieren also gut überlegen, was man da einfach so mal testet. Es sei denn wie bei Dir: ein Tier hat duetliche Probleme in die Richtung.

Wegen der Nebenwirkungen der klassischen behandlungsmethoden würde ich mir - für jetzt oder später - auch die natürlichen Mittel – wie Kokosöl oder (verständige) Wurmfarnfütterung mal genauer anschauen. Unten oder in den Links findet sich mehr dazu.

Der Ansatzpunkt (für uns alle) um Wurmprobleme möglichst zu vemeiden, liegt meiner Meinung nach eben nicht im stöndigen Testen und Behandlen, sondern viel mehr in den „Basics“, die deshalb auch einen Mehraufwand wie zB „im-Winter-sammeln“ rechtfertigen:

Fütterung: Erhaltung eines guten Gesundheitszustands durch relativ dogmatische gesunde „pure/unverarbeitete“ Trocken-Pflanzenfütterung auf einer sehr breiten Basis (und etwas Saaten), nie Pellets, alles andere wie Trockengemüse wenn überhaupt nur als Leckerli (Stichwort: Darm- und Zahngesundheit).
Sowie parallel einem breiten Angebot an frischem Grün – ganzjährig. Im Idealfall mit etwas Hintergrundwissen zu den Wirkweisen der Pflanzen und aus Wiese und Wald, da hier den Tieren neben Flüssigkeit und Vitaminen eine ganz andere Vielfalt an Inhaltsstoffen (sekundäre Pflanzenstoffe – auch welche die in größeren Mengen als „kritisch“ gelten) angeboten wird. Achtsamkeit bei der Fütterung von Oxalsäurehaltigen Pflanzen gehörtauch dazu – gerade bei anfälligen Tiern.

UV: Ausreichndes Angebot von ungefiltertem Sonnenlicht bzw. einer ausreichend starken und regelmäßig ausgewechselten UVB-Lampe. So aufgestellt, dass auch noch UVB beim Tier ankommt. Wenn das gar nicht reicht, kann sollte man meiner Meinung nach (wie beim Menschen) über eine sorgfältig gehandhabte Vitamin D-Supplementierung nachdenken. (Infos: Website der Degus International Communtiy – Vitamin D).

Supplementieren wenn es nicht anders geht: Und habe ich ein chronisch krankes Tier – welches wiederholt massive Probleme hat und sich irgendwie in einem gewissen „Krankheitszirkel“ bewegt. Dann ist es - gerade bei der begrenzten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeit beim Degu – meiner Meinung nach sehr angebracht, hier eine Ursache in einem Mangelzustand zu sehen. Und diesen durch eine (wegen Überdosierungen) sorgfältig gehandhabte und abgewogene kurrzzeitige Korviminkur zu beheben (oder einem vergleichbaren Präparat, das Vitamine (v.a. Vit. D aber nicht nur) UND Mineralstoffe UND Spurenelemente beeinhaltet. Bzw. bei Tieren bei denen „das Elend kein Ende nimmt“ wie bei den Degus mit entzündetem weichen Zahnfleisch, die wir kürzlich hier hatten, würde ich persönlich eine wöchentliche Dauergabe andenken und probieren. Das ist jetzt einfach meine persönliche Meinung und Empfehlung aufgrund von allem was ich bisher gelesen habe– das muss und darf jeder anders sehen und abwägen.
Natürlich sollten andere Möglichkeiten (Zahnzustand, Würmer/Giardien, Futter s.o., keine sonnenferne Haltung s.o.) zuerst abgeprüft und behoben sein. Aber die Zusammenhänge von …. gesunder Darm + Aufnahme der Mineralstoffe/Spurenelemente/Vitamine aus der Nahrung + die daraufhin folgenden Prozesse … sind so komplex, und so leicht durch eine akute oder chronische Beeinträchtigung in diesen Kreisläufen zu stören, dass es TROTZ bester Fütterung und Lampe etc zu Mangelzuständen kommen kann. Mit den entsprechenden Folgen, die dann oft staunend als eigenständige Erkrankungen wahrgenommen und behandelt werden.

Jetzt schreibe ich Dir hier einen solchen Grundsatzroman :) – und es geht Dir doch nur um die Würmer. Aber der Hintergedanke ist eben: geschwächte Tiere -> mögliche Ursachen finden bzw. was kannst Du evtl noch zusätzlich tun oder vermehrt tun? (ich kenne Deine Haltung ja nicht – also bitte in keinem Punkt „vorverdächtigt“ fühlen!!!) *knuddel*

Alles Gute und liebe Grüße
Sabine

P.S.: im Folgenden leicht abgewandelt die Empfehlungen aus dem obigen link der Kaninchenwiese, die meiner Meinung nach sehr passend sind:
Ursachen für Wurmbefall
Folgende Faktoren begünstigen einen Wurmbefall:
• Grünfutter sammeln (da überall andere Wild- oder Heimtiere sind). Eventuell Frischfutter unter fließenden Wasser abwaschen, um Würmern vorzubeugen (mache ich auch nicht …. Aber nach einem Wurmproblem würde ich es erstmal tun bis alle wieder fit/robust sind..
• Eine ungesunde Ernährung
• Kein Frischfutter (insbesondere Grünfutter)
• Eine einseitige oder übervorsichtige Ernährung (Thema „sekundäre Pflanzenstoffe“ s.o. Es lohnt sich, sich über Pflanzen genauer zu informieren. Es gibt viele Pflanzen, die auf einigen Listen als „giftig“ für Degus angegeben werden. Die aber in geringen Mengen im guten Gemisch angeboten wichtig und heilsam für die Tiere sind. Es steht ihnen damit auch frei sie dann zu essen, wenn sie instinktiv spären, dass es ihnen jetzt gerade gut tut. Gute Informationsquellen hier: die facebookgruppe „Alenas Frischfutter für degus“ und unzählige Degupedia-Diskussionen die vielen Füterungsempfehlungen dieser Gruppe zugrunde liegen).
• Eine angegriffene Darmflora, z.B. durch Medikamente, Narkosen, eine zu frühe Trennung von der Mutter, Erbkrankheiten usw.
• Stress, z.B. durch Umzüge, unharmonische Gruppen, Vergesellschaftungen, wenig Platz
• Andere Erkrankungen, die die Tiere schwächen (wie zB Zahnprobleme…)

Behandlung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Wurmbefall tierärztlich zu behandeln. Dabei kommt es auch auf die Wurmart an.
….. hier bitte an der entsprechenden Stelle selber weiterlesen – die medis kann ich nicht aus dem Stehgreif abwandeln http://www.kaninchenwiese.de/gesundheit ... m/wuermer/

Interessant hierbei besonders (BITTE BEI INTERESSE KONKRET selber oder mit dem TA AUF DEN DEGU ABPRÜFEN – oder zumindest hier nochmal nachfragen. Dies ist jetzt ein reine Kaninchenwiese-Zitat!!!) :
neben der tierärztlichen Therapie gibt es die Möglichkeit, den Wurmbefall mit Kräuterauszügen zu behandeln, diese sind auch vorbeugend möglich. Einige Präparate mit Kräuterauszügen oder Kräutermischungen: AniForte Wurm-Formel, VermX, 7 Kräuter Wurmkur, Asvet Worm Stop und Wurm-O-Vet und Schwarzkümmelöl (in großen Mengen)
Recht gute Erfahrungen haben wir mit Kokosöl gemacht (kaltgepresst, z.B. aus dem Reformhaus oder Bioladen), es sollte ca. 3-5 Tage ein Tl je Tier verabreicht werden. Die enthaltene Laurinsäure tötet die Würmer ab, andere Bestandteile puschen das Immunsystem und bauen die Darmflora wieder auf.
Folgende Präparate unterstützen die Darmflora und bekämpfen somit indirekt die Würmer (und verhindern eine erneute Wurmplage): cdVet DarmAktiv, RodiCare akut, Rodicolan, Colosan und Herbi Colan. Diese Produkte verhindern außerdem einen erneuten Wurmbefall.
Diese Futterpflanzen beugen einem Wurmbefall vor und können einen Befall verringern oder sogar abtöten: Wurmfarn (nur bei Kaninchen die viele Pflanzen gewohnt sind, z.B. freilaufenden Kaninchen, in sehr kleinen Mengen), Thymian, Wermut, Beifuß, Rainfarn (auch in größeren Mengen täglich geeignet), Kresse aller Art, Berufkraut, Heidelbeeren, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Bärlauch, Schnittlauch, Lauch (Porree), Kürbiskerne und viele Wald-, Wiesen- und Küchenkräuter.
Prophylaktische Wurmkuren?
Die aufgeführten pflanzlichen Produkte eignen sich gut um einem Wurmbefall vorzubeugen oder einen leichten Befall zu behandeln. Panacur und ähnliche Medikamente sollten normalerweise nicht vorbeugend verabreicht werden sondern nur nach einer Kotprobe, die einen Wurmbefall bestätigt oder nachdem man Würmer im Kot gefunden hat. Warum? Wurmkuren wirken nicht vorbeugend, d.h. wenn man eine Wurmkur gibt, obwohl das Kaninchen gar keine Würmer hat, bringen sie natürlich gar nichts und in den Tagen nach der Wurmkur kann es Würmer bekommen, da die Wurmkur nicht prophylaktisch wirkt. Zudem können sich durch den häufigen Einsatz der Medikamente Resistenzen bilden, dies ist in der Vergangenheit oft passiert und hat zur Folge, dass die Medikamente immer intensiver (länger und in höherer Dosierung) eingesetzt werden müssen bzw. die vorhandenen Medikamente gar nicht mehr wirken.
In Dänemark, Schweden, Finnland, Italien und Holland ist der prophylaktische Einsatz von Entwurmungsmitteln verboten. Hier ist es vorgeschrieben, vor jeder chemischen Wurmkur den Nachweis zu erbringen, dass ein Wurmbefall tatsächlich vorliegt.

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Re: Wurmbefall

Beitrag von lieselottevdp » 14. Apr 2018, 18:18

Hallo Marlen und Susanne,
vielen Dank für eure Meldungen. Mein Thread sollte natürlich nicht als "Vorwurf" rüberkommen, es hat mich nur gewundert so gar keine Antworten zu bekommen.

Also sie bekommen das Mittel Panacur: die Jungs in dem Rhytmus 5 Tage, 7 Tage Pause, 5 Tage. Die Mädels: 3 Tage, 5 Tage Pause, 3 Tage, 5 Tage Pause, 3 Tage und dann noch mal eine Kötteluntersuchung am 30.04.
Dass wir die Würmer entdeckt haben, war wahrscheinlich unserem Lieselchen zu verdanken, die durch ihr Zähne angeschlagen ist, aber da sind wir ja auch seit Dezember in Behandlung. Vor 2 Wochen ungefähr sah sie nur noch aus wie ein "Tennisball", was eigentlich mit dem Zähnen nichts mehr zu tun gehabt haben kann. Deshalb dann die Kotprobe. Angeblich gibt es auch immer Wirttiere in den Köttelproben, aber die bei einem gesunden Tier keine Auswirkung haben, bei einem angeschlagenen Tier natürlich relevant werden. Ich habe die 6 Fellnasen beim Freilauf eben gewogen, keine Veränderung, also definitiv auch keine Gewichtsabnahme und Würmer führen eigentlich dazu, dass das Gewicht heruntergeht. Sie fressen aber auch wie die "Scheunendrescher". Also das heißt auch noch nichts.

Schwierig ist es halt nur mit unserem Lieselchen mit ihrem 165g, der ich so gar nichts beibiegen kann. Von "Zwangsernährung" ist sie natürlich nicht begeistert, durch die Eichhörnchen bin ich da aber mittlerweile "gelassener", kann aber auch nicht die Dauerlösung sein!!!

@Marlen:
ich denke, die Tierärztin ist sich ziemlich sicher in der Diganose, wobei beurteilen kann ich es natürlich nicht. Aber bisher war sie bei den Zahnproblemen ja immer super richtig gelegen und sie hat auch eigene Degus. Wenn ich mir nur die Links von dir ansehe, dann tendiere ich ja fast schon dazu die Buddeletagen einfach für ein paar Wochen zu entfernen und durch Zeitung oder nix zu ersetzten, bis die Kotproben wieder in Ordnung sind.

@SaScha
Ich hatte dieses Problem auch noch nie und füttere eigentlich immer Frischfutter aus dem eigenen Garten und im Winter Biosalat aus unserem bevorzugten Lebensmittelladen, deshalb war ich völlig überrascht, als ich diese Diagnose bekam, weil ich auch so im Forum noch nie was davon gelesen hatte. Ich hatte über 7 Jahre noch nie Probleme damit. Nachdem ich auch keine Antworten bekommen habe, war ich noch mehr verunsichert ...
Deine Links muss ich mir mal in Ruhe - und nicht so aufgebracht wie jetzt - durchlesen.

Unser Lieselchen ist wie ich oben geschrieben habe richtig aufgegast. Sie hat nur 165 g ist aber quasi doppelt so breit wie ihre Mama mit 255g. Deshalb macht hier auch das Wiegen Sinn!!
UVB-Lampe ist auch schon seit Dezember am Start, die wird demnächst (nach 6 Monaten) gewechselt und ansonsten bekommen sie Saaten, Heu etc. von H... plus das Grünfutter aus dem eigenen Kleingarten, also ungespritzt etc.... also ich wüsste nicht, wo ich da noch ansetzen kann. Die Kräuterkiste auf dem Balkon fängt jetzt gerade an zu wachsen ...

Was mich allerdings ein bisschen stutzig macht, sind die Narkosen. Durch ihre Zahnprobleme bekommt Lieselchen alle 6 Wochen eine Gasnarkose, weil die Backenzähne Spitzen aufweisen und die Oberschneidezähne zu kurz, die Unterschneidezähne zu lang sind. Das haben wir (vielmehr die Tierärztin) auch schon gut hinbekommen, die unteren wachsen zwar immer noch V-förmig, werden aber von den nachwachsenden oberen Schneidzähnen begrenzt Auf der Schiene waren/sind wir eigentlich auf einem guten Weg - dachte ich.

Ich bin wahrscheinlich wie immer zu hibbelig und ungeduldig, andererseits früh einschreiten hat so manches Tier gerettet ...
Also vielen Dank schon mal für die Beiträge!!!
lieselottevdp

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Re: Wurmbefall

Beitrag von SaScha » 14. Apr 2018, 18:41

Ja - da machst Du ja schon wirklich rundum viel. Leider ist es dann nicht immer so leicht, ein Rädchen zum drehen zu finden (wie wenn wirklich noch viel im Argen liegt). und einge Dinge muss man dann eben so hinnehmen und schauen wie man bestmöglich unterstützt...

Aber die Würmer bekommt ihr weg - und die Kleine hoffentlich bald wieder fitter. Ich würde schon mal in den Links stöbern gerade auch zu den Pflanzen. Degus dürfen da ja einiges... Wenn Du jemand bist, der Interesse an alternativen Heilmitteln oder zusätzlichen Möglichkeiten der Unterstützung in dem Bereich hat (ist nicht jedermanns Sache. klar.) .... ich habe damit (und mit dem Selber-weiterdenken) bei Kindern wie Tieren wirklich sehr gute Erfahrung gemacht. Aber so sehr es der Versuch (so er denn kein Risiko birgt) wert ist: natürlich landet man leider nicht immer nur Treffer.

Was hast Du denn für eine Lampe und wie weit ist sie weg? (wenn Du Dich darübe austauschen willst ... nur oft werden Vogellampen verwendet oder der Abstand ist eher zu groß und man kann überlegen ob man hier noch etwas ändert. Sonst einfach nicht antworten).
LG Sabine (alias Susanne *nicken* )

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Re: Wurmbefall

Beitrag von Mandarine » 14. Apr 2018, 18:58

Hallo,

ich hatte tatsächlich vor etwa 8-10 Jahren schon mal ein Seniorin (mit Zahnproblemen) die Würmer hatte.

Behandlung: Panacur 5 Tage - gründliche Käfigreinigung, 5 Tage Pause - gründliche Käfigreinigung, 5 Tage Panacur - gründliche Käfigreinigung
Inventar wurde entweder ausgebacken oder entsorgt, Während der Behandlung wurden nur Kartons als Häuschen verwendet und bei der nächsten Reinigung entsorgt.

Wenn die Gabe von Medikamenten mit Leckerlis nicht oder nur schlecht funktioniert, muss man die Degus eben raus fangen und das Medikament direkt ins Mäulchen geben. Da führt kein Weg dran vorbei. Man bekommt mit der Zeit Übung, dann funktioniert das auch und die Medis sind da wo sie hin gehören.
Viele Grüße
Mandarine

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Re: Wurmbefall

Beitrag von esmeralda » 15. Apr 2018, 17:35

Hallo Steffi,

ich würde dir sehr gerne Tipps und Hilfestellungen zu deinen Fragen geben, aber da ich (zum Glück) noch keine eigenen Erfahrungen mit Würmern gemacht habe und zudem auch niemanden weiß, der davon ebenfalls betroffen waren, konnte ich erst einmal nichts beitragen.

Weil mich das Thema weiterbeschäftigte, habe ich inzwischen dazu ausführlich recherchiert. Bezüglich der Literatur zu Wurmbefall (Helminthen) bei Degus scheint es tatsächlich so zu sein, dass diese Art der Erkrankung als mögliche, aber äußerst seltene Erkrankung genannt wird. Den Link zu der entsprechenden Textpassage in dem veterinärmedizinischen Fachbuch hat dir ja bereits Marlén gegeben.

Nachdem ich weiter „gegraben“ habe, bin ich darauf gestoßen, dass sich die unterschiedlichen Wurmgattungen „Zwischenwirte“, sowie „Endwirte“ suchen. Die Spezies „Hymenolepis diminuta bzw. Hymenolepis nana“ bspw. sind u.a. auf Nagetiere als Endwirt ausgelegt.

Dazu habe ich u.a. diese Publikation aus dem Jahr 2015 zu dem Thema „Survey of Hymenolepis spp. in pet rodents in Italy“ gefunden. Zwar befinden sich unter den untersuchten Haustieren keine Degus, aber dies könnte auch daran liegen, dass Degus in Italien noch nicht so populär sind oder eben seltener untersucht werden. Interessant an dieser Publikation finde ich, dass die Würmer bei etlichen, anderen Nagern in Heimtierhaltung nachgewiesen werden konnten.

Bzgl. der Übertragungswege der „Hymenolepis spp.“ bin ich u.a. auf diese Publikation der Stanford Universität gestoßen. Darin wird ausgeführt, dass entweder eine direkte Übertragung der Wurmeier (Hymenolepis nana) durch die Aufnahme von damit kontaminierten Lebensmitteln, Wasser oder etwas, was durch Fäkalien kontaminiert wurde, direkt an den Endwirt oder eine Übertragung mittels der Wurmeier (Hymenolepis diminuta) durch eine Käferart mit der Bezeichnung „Tribolium confusum“ (als Zwischenwirt) stattfindet. Das Insekt, welches als Getreideschädling gilt und somit in Getreideprodukten und in Mehl vorkommt, kann nach dem Fressen der Wurmeier über das von ihm befallene Lebensmittel, die Würmer an den Endwirt – sprich Nager und auch Menschen - übertragen.
Die für die Ausführungen der Standfort Universität zugrunde liegenden Texte und Bilder stammen offensichtlich von einer anderen Universität bzw. deren Forschungslabore - Soil Ecology Laboratory an der Ohio State University in Columbus, Ohio.

Aber wahrscheinlich helfen dir diese Detailinformationen momentan auch nicht wirklich weiter. Denn wie es zu dem Wurmbefall deiner Degus kam, ist damit letztlich immer noch nicht geklärt.

Letztlich machst du mit deiner Haltung, sowie der naturnahen Fütterung alles richtig, auch wenn durch letztere immer die Möglichkeit besteht, sich Parasiten ins Haus bzw. in die Degus zu holen. Ist ein Tier nicht fit, können Parasiten sicherlich besser zum Zug kommen, als bei einem Tier mit einem stabilen Immunsystem.

Möglicherweise sind Wurmerkrankungen inzwischen ebenfalls bei Degus auf dem Vormarsch, so wie es bei Giardien der Fall zu sein scheint. Wurden noch vor Jahren Giardieninfektionen bei Degus als eher unwahrscheinlich angesehen (dazu hatte ich auch Diskussionen mit meiner Tierärztin) bzw. nicht festgestellt - wie in dieser Publikation von V. Jekl; K. Hauptmann; Z. Knotek 2011 - , scheinen sie nun häufiger zu gesundheitlichen Problemen bei dieser Tierart zu führen.
Aber deswegen sollte man sich nicht bange machen lassen oder gar in Panik verfallen.

Was die Verabreichung von Panacur anbetrifft: meine Degus mochten das Präparat auch nicht gerne fressen. Ich habe es dann auf ein Leckerli (Ackerbohnen- oder Erbsenflocke, die es sonst entweder gar nicht oder äußerst selten gibt) geschmiert und das Ganze etwas antrocknen lassen. Danach war die Bereitschaft, das Ganze zu fressen, deutlich höher, als bei dem Versuch ein frisch mit Panacur versehenes Leckerchen an den Degu zu bringen. Eine andere Deguhalterin hat diese Variante ebenfalls erfolgreich umsetzen können, indem sie ein jeweils ein Basilikumblatt pro Tier „präpariert“ hat.
Vllt. ist dies auch etwas bei deinen Mädels.

Auf jeden Fall drücke ich ganz fest die Daumen, dass diese wirklich unangenehme Erkrankung bald vorüber sind und es bei diesem einmaligen Befall bleibt. *knuddel*
Liebe Grüße

Monika

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Re: Wurmbefall

Beitrag von lieselottevdp » 15. Apr 2018, 22:31

Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Beiträge und die Hilfe. Leider haben wir zur Zeit auch eine Eichhörnchenschwemme, so dass ich zwar die Fellnasen alle mit der nötigen Aufmerksamkeit und Geduld versorge, aber zum Schreiben reicht es dann nicht mehr. In der Nacht alle 3 Stunden aufstehen, kann auf Dauer anstrengend werden. Außerdem müssen wir ja aufpassen, dass die Würmer nicht auf die Eichhörnchen übergehen. Und nein, die Dugels können die Würmer von den Hörnchen nicht haben, denn da waren noch überhaupt keine Hörnchen hier, als die Diagnose gestellt wurde.

@SaScha
Durch die Eichhörnchenhilfe arbeiten wir mit homöopatischer Unterstützung. Bezüglich der Würmer sagte aber auch unsere Homöpathin, dass es ohne AB nicht geht, die Homöopathie kann nur unterstützend und stabilisierend sein. Also da sind wir auch dran und versuchen damit den Appetit von Lieselchen zu steigern.
Die UVB-Lampe ist von TerraEXO auf einer Fotostativlampe (übrigens sehr zu empfehlen, da in jeder Hinsicht schwenk- und verstellbar und auch für Dauerbetrieb ausgelegt ist) und steht direkt am Gitter, die Fellnasen liegen in einem Abstand von ca. 5cm dahinter, näher geht auch fast nicht mehr. Das hatte ich hier auch schon im Forum gelesen, dass das wichtig ist. Die Fellnasen genießen sie auch wirklich sehr.

@Mandarine:
genau dein Plan ist auch der Plan für die "Jungs". Die Mädels bekommen 3 Tage/ 3 Tage Pause / 3 Tage / 3 Tage Pause und noch mal 3 Tage. Häuschen etc. haben wir nicht, sie schlafen lieber unter Streu und selbstgebastelten Unterstände aus Haselnussruten. Die Sachen wollte ich eigentlich am Ende der Kur für ein paar Tage in den Gefrierschrank legen, angeblich soll das ausreichen, oder meinst du nicht? Die Volletagen sind beschichtete Platten, die ich einzeln entnehmen, desinfizieren und wieder reinlegen kann. Das würde lt. Tierärztin auch reichen.
Klar, die Medikamente müssen rein, ich versuche das "Aufgreifen" der Tiere eigenlich immer zu vermeiden. Die Volieren ist groß, die Tiere nicht wirklich handzahm, also artet das mitunter in eine Jagd aus und das ist nicht nur für die Tiere stressig :( .

@Monika
vielen Dank für deine Recherchen. Eben, weil ich hier und auch im alten Forum so wenig gefunden habe, habe ich gedacht, ich hätte was grundsätzlich falsch gemacht, aber scheinbar ist dem ja nicht so. Das von der StanfordUniversität hatte ich heute morgen auch gefunden, aber noch nicht in Ruhe durchlesen können. Es entspricht aber ungefähr dem, was die Tierärztin gesagt hat.

Das mit den Erbsenflocken und eingetrocknetem Panacur ging 1x, danach nicht mehr. Dann bin ich auf Reischips umgestiegen, ging auch nur 1x. Möhrenbrei ging gar nicht, auch Haferflockengemisch mit Nüssen, Fehlanzeige. Heute morgen habe ich es tatsächlich das erste Mal geschafft "in Ruhe" "Rodi-Care-Knödel an PanaCur verfeinert mit Haselnussschrot" :) zu verabreichen. Das habe ich die ganzen Tage zwar auch schon versucht, aber keiner wollte das RodiCare. Heute ging es dann. Das soll mal einer verstehen. Lieselchen hat dann noch SabSimplex dabei, da sie durch ihre Atemprobleme auch sehr aufgast. Fragt sich halt nur, wie lang diese Knödel genommen werden und ich die Mischung dann wieder verändern muss :( . Unsere Fensterbank sieht schon wie ein Labor aus.

Werde auf jeden Fall weiter berichten, allein, damit die vielen Antworten hier "archiviert" werden. Noch mal vielen Dank an Euch!
lieselottevdp

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Re: Wurmbefall

Beitrag von Mandarine » 16. Apr 2018, 06:49

Hallo,

Eine Variante hätte ich noch: Mit einer Spritze mit Nadel das Panacur in ein Haferkissen einspritzen (falls sie die Haferkissen mögen).

Falls du mal Zeit hast würde mich auch ein kleiner Bericht über die Eichhörnchen interessieren *nicken* .
Viele Grüße
Mandarine

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